Aktive Mittagspause 2014

Am heutigen Donnerstag haben sich über 100 Beschäftigte von Stadt Peine, Landkreis Peine, der A+B Abfallwirtschafts- und Beschäftigungsbetriebe Landkreis Peine und den Gemeindeverwaltungen unter dem Motto „Wir sind wertvoll! Ohne uns ist kein Staat zu machen!“ an einer aktiven Mittagspause der  Kreisgruppe Peine in den Garagen des Landkreises Peine beteiligt. Über 30 Liter Gulaschsuppe und eine große Menge Getränke wurden in den 2 Stunden Aktive Mittagspause an gewerkschaftlich organisierten Kolleginnen und Kollegen sowie an Freundinnen und Freunde der Komba.

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Im Rahmen der aktiven Mittagspause wurden die Beschäftigten der beteiligten Bereiche über die Forderungen der aktuellen Tarifrunde 2014 und die am 13.03.2014 in Potsdam beginnenden Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern informiert.

Die komba fordert die Erhöhung der Tabellenentgelte um einen Sockelbetrag von 100 € plus einer linearen Erhöhung von 3,5 %. Für Auszubildende sollen die Einkommen um 100 Euro steigen und eine unbefristete Übernahme sofort nach Ende der Ausbildung erfolgen.

„Die wirtschaftlichen Rahmendaten in Deutschland sind sehr positiv. Das ist auch Verdienst des öffentlichen Dienstes. Deshalb wollen wir am Wachstum teilhaben. Darum geht es in dieser Einkommensrunde.“ so Wolf Becker, stellv. Vorsitzender der Kreisgruppe Peine.

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„Der öffentliche Dienst darf aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, ihrer guten Ausbildung sowie ihrer oben skizzierten Bedeutung für die Infrastruktur im Land nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgehängt werden. Dies muss sich in spürbaren Einkommensverbesserungen niederschlagen. Der öffentliche Dienst muss sich vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung mehr denn je als Arbeitgeber präsentieren, der seine Nachwuchskräfte unbedingt halten will und um sie wirbt. Dazu gehören attraktive materielle Bedingungen. Mit der unbefristeten Übernahme von Auszubildenden ist hier nur ein erster Schritt getan.“ so Wolf Becker weiter.

Die Forderungen der Gewerkschaften wurden von der Arbeitgeberseite bereits vor Beginn der Verhandlungen als maßlos und nicht bezahlbar bezeichnet. Vor dem aktuellen Hintergrund einer Erhöhung der Abgeordnetendiäten des Bundestages von 10% fanden es die Kolleginnen und Kollegen als ausgesprochen unangemessen, dass die Arbeitgeberseite von nicht bezahlbarer Maßlosigkeit spricht, wenn es doch um den Inflationsausgleich sowie Gleichstellung mit den Beschäftigten in der Wirtschaft geht.

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